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HP Racing mit Bernd Schneider in den Ardennen beim ADAC GT Masters

Veröffentlicht von Denise Proczyk (denise) am Jun 21 2015
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  • Schneider mit Rekordrunde im Mercedes-Benz SLS AMG GT3
  • Starke Regenfälle verzögern den Rennstart am Sonntag
  • Stop and Go – Strafe verhindert Podium

 

Nach einem Jahr Pause fand am letzten Wochenende wieder das ADAC GT Masters auf der Rennstrecke im belgischen Spa-Francorchamps statt, auf der im August auch die Formel 1 gastieren wird. Die anspruchsvolle 7km lange Strecke mit Berg- und Tal-Fahrten fordert die Piloten und das Material. Zudem haben die Teams dort immer wieder mit schnell sich wechselndem Wetter zu kämpfen.

Hari Proczyk ist mit seinem noch jungen HP Racing Team in dieser Saison mit einem Mercedes-Benz SLS AMG GT3 beim GT Masters dabei und konnte bereits Podiums-Erfolge feiern. Erstmals in dieser Serie dabei ist der DTM-Rekordchampion Bernd Schneider (DEU), der Hari Proczyk auf der Jagd nach Punkten unterstützen wird.

Bei den freien Trainings unter nassen Bedingungen am Freitag konnten die beiden Piloten ihren Flügeltürer auf P1 im ersten und auf P2 im zweiten freien Training setzen. Im kurz darauf folgenden Qualifying holte Hari Proczyk in seinen Stint P13, Bernd Schneider stellte bei seinem Debüt in dieser Serie gleich einen neuen Rekord auf und fuhr mit einem Rundenschnitt von 182 km/h die schnellste jemals im ADAC GT Masters gefahrene Runde. Belohnt wurde er dafür mit der Pole-Position für das Rennen am Sonntag.

Trockene Fahrbahn, aber dunkle Regenwolken fanden die Piloten am Samstag zum Rennstart vor. Proczyk, von P13 ins Rennen gegangen, konnte sich beim Rennstart um zwei Positionen nach vorne verbessern und brachte Platz 11 zum obligatorischen Fahrerwechsel, der zwischen der 25. und 35. Minute stattfinden muss, in die Box. Schneider übernahm nach einem perfekten Boxenwechsel und reihte sich auf dem gleichen Platz wieder ins Renngeschehen ein.
Im weiteren Verlauf seines Stints zeigte Schneider spannende Positionskämpfe mit dem Audi R8 von Sandström. Durch das Ausscheiden eines Audi und Strafsekunden für andere Fahrer wurden Bernd Schneider und Hari Proczyk letztendlich auf Platz sieben gewertet.

Während der Einführungsrunde zum zweiten Rennen am Sonntag begann es stark zu regnen. Die Rennleitung entschied, das Rennen per roter Flagge abzubrechen. Den Teams wurde so die Möglichkeit gegeben, während der neuen Startaufstellung auf Regenreifen zu wechseln, bevor das Wet Race erneut gestartet wurde. Bernd Schneider blieb beim Restart vorne und behielt den ständig angreifenden Ludwig hinter sich, der auch in einem Mercedes-Benz unterwegs war.
Das Safety-Car kam später zum Einsatz und ließ das gesamte Fahrerfeld wieder zusammenrücken. Schneider blieb beim Restart erneut vorne und musste jetzt die Angriffe von Keilwitz in der Corvette abwehren. Auf P2 liegend kam Bernd Schneider in die Box zum Fahrerwechsel. Hier wurde die Mindestaufenthaltszeit um eine Sekunde unterschritten, was von der Rennleitung mit einer Stop-and-Go-Strafe belegt wurde.
Hari Proczyk kam dennoch als Zehnter ins Ziel und konnte so noch einen Punkt für die Meisterschaft holen.

 

Teamchef Hari Proczyk: „Das ist für uns natürlich ein riesiger Pluspunkt gewesen, dass wir Bernd (Schneider) an diesem Wochenende bei uns im Team hatten. Wir können enorm viel von ihm lernen und er hat uns beim Qualifying auch gezeigt, was in ihm steckt und dass auch das Auto gut passte.
Die Bedingungen beim Rennen am Sonntag waren extrem, Bernd hat hier einen super Job gemacht und das Auto vorne gehalten.
Aber das hat alles nicht viel genützt, denn wir bekamen wegen zu kurzem Aufenthalt in der Boxengasse beim Fahrerwechsel eine Strafe aufgebrummt. Das hat uns das Podium gekostet.“

Bernd Schneider: „Ich habe nicht mit dem tollen Ergebnis im Qualifying gerechnet, das war ein Mega-Einstand für mich beim ADAC GT Masters mit HP Racing. Wir hatten ein gutes Qualifying-Setup gefunden und meine Runde hatte perfekt gepasst. Beim ersten Rennen am Samstag war das Setup noch nicht ganz optimal, aber wir haben noch das Beste daraus gemacht. Heute waren wir eine knappe Sekunde zu früh mit dem Boxenstopp fertig, das kann passieren.

Es macht Spaß, mit dem Team zu arbeiten. Alle sind sehr engagiert, motiviert und die Zusammenarbeit klappt sehr gut.

Mein nächster Einsatz im ADAC GT Masters ist für die Veranstaltung auf dem Nürburgring geplant.“
 

Zuletzt geändert am: Jul 05 2015 um 9:16 PM

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